Verein für Brunsbütteler Geschichte e.V.
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Brunsbüttel beweg dich - Vereine stellen sich vor - am 03.09.2017 Unter strahlendem Sonnenschein fand am 03.09.2017 in der Koogstraße wieder die Veranstaltung „Brunsbüttel beweg Dich“  statt. Auch der Verein für Brunsbütteler Geschichte war wieder dabei.   Vor dem ehemaligen Bürgerbüro hatten Andreas Jacob, Klaus Schlichting und Wolfgang Dugnus vom Verein einen Stand  aufgebaut. Bei der Verteilung der Fragen erhielten sie tatkräftige Unterstützung durch Claudia Ulrich.  Wir hatten jeweils ein Quiz für Erwachsene mit 10 Fragen und für Kinder mit 4 Fragen vorbereitet. Insgesamt 30  Erwachsene und 3 Kinder haben an diesen Rätseln teilgenommen. Für 15 Teilnehmer konnten Gewinne in Form von  Brunsbüttel- Gutscheinen sowie Bücher bereitgestellt werden. Für kleinere Kinder war ein Glücksrad vorhanden. Zu  gewinnen gab es hier Süßigkeiten.  Unter den Erwachsenen konnte folgende Gewinner ermittelt werden:  1. Platz  Rolf Peters  2. Platz  Iris Peters  3. Platz  Monika Lehmann, Rita Bielenberg, Christel Kruse, alle drei punktgleich.  Die Gewinne, 1 Brunsbüttel- Gutschein in Höhe von 10,00€ können in der Buchhandlung Schopf, Koogstraße 64, abgeholt  werden.  Den 4. Platz, Gewinn jeweils 1 Buch, abzuholen im Heimatmuseum, Markt 4,  teilen sich:  Artur Hammermeister, Tobias Süfke, Claudia Tiedje, Patricia Holze, Peter Schepler, Uwe Brümmerstedt und  Ralf Witt  Unter den Kindern gab es folgende Platzierungen:  1. Platz Till Luis Eickelberg 2. Platz Pia Pedak 3. Platz Martin Rezes Diese drei Platzierten dürfen sich über einen Wertgutschein in Höhe von 10,00€, der ebenfalls in der Buchhandlung Schopf,  Koogstraße 64, abgeholt werden kann, freuen.  Zur Erinnerung werden an dieser Stelle die Fragen und Antworten zu dem Gewinnspiel noch einmal veröffentlicht.  1.) Nennen Sie einen Ehrenbürger der Stadt Brunsbüttel.  Antwort: Gustav Meyer oder Ernst Tange   2.) Wie viele Museen hat Brunsbüttel?  Antwort: zwei, das Schleusenmuseum und das Heimatmuseum  3.) Wie heißen die Kirchen in Brunsbüttel?  Antwort: Jakobuskirche, Pauluskirche und Maria Meeresstern  4.) Wie hieß eine Partei die früher in der Ratsversammlung war?   Antwort: z.B. die BHE, KPD, WIR und UWB  5.) Welcher Verein feiert in diesem Jahr sein 150- jähriges Bestehen?  Antwort: Der Bürgerverein Brunsbüttel e.V.  6.) Wie nennt sich der Brunsbütteler Ortsteil an dem die Fähre nach Cuxhaven an und ablegt?  Antwort: Zweidorf  7.) Wie ist der Name des Kino’s das bereits seit 1909 in Brunsbüttel ansässig ist?  Antwort: Metropol Theater  8.) Zum wievielten mal wiederholt sich Brunsbüttels erste urkundlichen Erwähnung in diesem Jahr?  Antwort: zum 731. mal  9.) Wie wurde der Nord-Ostsee-Kanal zu seiner Einweihung benannt?  Antwort: Kaiser Wilhelm Kanal  10.) Wie groß ist die Anzahl der Ehrenmale aus dem zweiten Weltkrieg in Brunsbüttel?  Antwort: 5 Stück. Sie befinden sich an der Jakobuskirche, der Pauluskirche, sowie in den Ortsteilen Westerbüttel,  Blangenmoor-Lehe und Ostermoor.   Kinder für Kinder mit einem Alter von bis zu bis 10 Jahren erhielten folgende Fragen gestellt:  1.) Wobei handelt es sich um das grüne Haus hier in deiner Nähe?  Antwort: Es ist das Rathaus  2.) Welche Farben besitzt das Brunsbüttel-Wappen?  Antwort: rot, weiß und schwarz.  3.) Was ist auf dem Brunsbütteler Wappen abgebildet?  Antwort: ein Anker und eine Schaufel.  4) Nenne mindestens 1 vorhandenes Gewässer in Brunsbüttel.  Antwort: Elbe, Kanal (Nord-Ostsee-Kanal), Braake  Vortrag zum Bau des Nord-Ostsee-Kanals am 11.05.2017 Mehr als 50 Interessierte, auch aus Itzehoe und der Wilstermarsch, fanden sich im Hotel Zur Traube zu einem Vortrag von  Uwe Steinhoff über den Bau des Nord-Ostsee-Kanals ein.   Der vielbeschäftigte Referent folgte einer Einladung des  Brunsbütteler Vereins für Geschichte. von der  Grundsteinlegung 1887 bis zur Einweihung 1895 ein. Uwe  Steinhoff aus Kronshagen bei Kiel präsentierte über 90  Minuten Bilder und Fotos, Karten und Zeichnungen, auch  aus der Vorgeschichte des Kanalbaus. Die Anwesenden  erhielten ebenso Einblick über damalige technische  Möglichkeiten wie z.B. Bauweisen, Bauabläufe und  Baumaschinen. Der Vortrag enthielt auch Informationen  über den Schleswig- Holsteinischen Kanal, auch  Eiderkanal genannt, der als Vorgänger des Nord- Ostsee-  Kanals von 1784 bis 1884, also über 100 Jahre lang  betrieben wurde.  In lockerer und fundierter Vortragsweise verstand er es, die  Teilnehmer so zu fesseln, dass der Wunsch geäußert  wurde, die Vortragsreihe fortzusetzen, was aber wegen der  Auslastung des Referenten erst 2018 der Fall sein kann.  Vereinsvorsitzender Johannes Wöllfert dankte Rolf  Pahrmann und Thomas Schaack, die den Kontakt  hergestellt und einen freien Termin bei Uwe Steinhoff  ergattert hatten.  Vereinsvorsitzender Johannes Wöllfert (im Hintergrund links) freut sich Uwe Steinhoff als Referenten begrüßen zu können. Stundenlesung des Vereins für Brunsbütteler Geschichte am 13.11.2016 Am 13. November, dem Volkstrauertag, fand die diesjährige Stundenlesung unseres Vereins statt. Dazu fanden sich fast 30  Personen im Heimatmuseum ein. In diesem Jahr stand die Lesung im Zeichen des 100. Jahrestags der Schlacht um Verdun  im Ersten Weltkrieg.  Unser  1. Vorsitzender Johannes Wöllfert eröffnete die Veranstaltung mit einem kurzen Rückblick auf die Geschichte des Volkstrauertages. Dann wandte er den Blick nach vorn in die Zukunft äußerte die Befürchtung, dass der Volkstrauertag gefährdet sei, weil die heutige Jugend keinen Bezug mehr zu den Ereignissen der beiden Weltkriege habe und deshalb auch keine Vorstellung davon habe, was Krieg sei. Nach dieser Einleitung in die Thematik las Hanna Graage Postkarten vor, die der Großvater von Johannes Wöllfert, der  Regimentsadjutant im Landwehrinfanterieregiment 36 war, im Jahr 1917 von der Front bei Verdun nach Hause geschrieben  hatte. Sein Regiment war von August 1914  bis zum Kriegsende 1918 an verschiedenen Frontabschnitten östlich von Verdun  eingesetzt.  Anschließend las Johannes Wöllfert aus dem Buch über die Geschichte dieses Regiments vor und  aus dem Buch über die  Geschichte der Preußischen 5. Landwehrdivision, zu der das Regiment die meiste Zeit gehörte.  Telse Hecker stellte dann einen direkten Bezug zu Brunsbüttel her, indem sie zwei Gedichte ihres Mannes Emil Hecker aus  seinem Gedichtzyklus Douaumont vorlas, der 2014 von ihr und der VHS Brunsbüttel veröffentlicht und von der Carl-Töpfer-  Stiftung als Plattdeutsches Buch des Jahres 2014 ausgezeichnet wurde. Es waren die Gedichte De Urlaubsschien und  Mittwinternacht.  Das Stichwort Douaumont nahm Andreas Jacob auf und las einen kurzen erläuternden Text zur Rolle und Bedeutung Forts  Douaumont bei der mehrere Monate dauernden Schlacht von Verdun vor. Danach las er aus den Akten des Königlich  Bayerischen 15. Infanterieregiments vor, das im Mai 1916 nach Verdun verlegt wurde. Diese wurden in Auszügen in der  Süddeutschen Zeitung im Februar 2016 veröffentlicht, also zum 100. Jahrestag des Beginns der Schlacht von Verdun.  Außerdem las er aus dem Buch Der Große Krieg des Berliner Politologen Herfried Münkler zwei Passagen vor, in denen der  Hintergrund zu einigen der in den Akten berichteten Ereignisse verdeutlicht wurde.   Zum Schluss las Silke Zielke Briefe von Otto Wiese aus Kuden vor, der ein Großonkel von ihr war. Es handelte sich um die  letzten Briefe, die Otto Wiese während des Zweiten Weltkrieges aus Holland, wo er mit einer Luftwaffeneinheit stationiert  war, nach Hause sandte, bevor er am 21.4.1941 bei einem der letzten deutschen Luftangriffe auf England abgeschossen  und tödlich verwundet wurde. Walter Zielke berichtete dann vom Besuch des Soldatenfriedhofs in England, wo die  abgeschossene Bomberbesatzung begraben liegt, und von einem Treffen mit dem Sohn des Piloten, der den Bomber  damals abgeschossen hatte. Außerdem erzählte er, wie er mit seiner Frau bei Recherchen im Internet auf persönliche Dinge  des Großonkels stieß, die damals aus den Trümmern des abgeschossenen Bombers geborgen worden waren und nun von  einem Militariahändler in München zum Kauf angeboten wurden. Zum Zeitpunkt, als sie auf dessen Webseite stießen, waren  diese Dinge allerdings schon verkauft, sodass sie nur noch Kopien der persönlichen Papiere von Otto Wiese erwerben  konnten.  Nach über einer Stunde endete dann der offizielle Teil der Veranstaltung, aber bei Kaffee und Gebäck kam es noch zu vielen  angeregten  Gesprächen unter den Anwesenden.   Brunsbütteler Hobby-Historiker besuchen Cuxhaven Wie in jedem Jahr führte der Verein für Brunsbütteler Geschichte auch jetzt wieder eine Exkursion zu einem interessanten  Ziel durch.   Am 17. September 2016 fuhren 28 Personen mit der Elbefähre nach Cuxhaven. Dort besichtigten wir das Museum  Windstärke 10. In einer sehr anschaulichen Führung erhielten wir einen Einblick in die Geschichte Cuxhavens und der von  dort aus betriebenen Hochseefischerei. Eindrucksvolle Filmsequenzen, Fotos und Exponate vermittelten den Teilnehmern  einen realistischen Eindruck von Leben und Arbeit an Bord der Fischdampfer, von denen in Spitzenzeiten bis zu 150 von  Cuxhaven auf Fangfahrt Richtung Island und Nordatlantik fuhren.   Aber nicht nur über Fang und Verarbeitung der Fische an Bord der Schiffe erfuhren die Hobby-Historiker aus Brunsbüttel  etwas, sondern auch über die Anlandung, die darauf folgende Fischauktion und den Versand der Fische in alle Teile  Deutschlands.  Weitere Themen der Führung in dem tollen Museum waren Schiffskatastrophen in der Deutschen Bucht, Wracks und  Schifffahrtshindernisse in diesem Revier und die Arbeit von Wracktauchern.  Nach diesem beeindruckenden Gang durch das Museum ging es zum Mittagessen in das Restaurant Fischbörse.  Anschließend hatten die Vereinsmitglieder und ihre Partner Gelegenheit zur individuellen Erkundung Cuxhavens, bevor es  am späten Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein an Bord der Fähre Anne-Marie wieder zurück nach Brunsbüttel ging.  Jahrestreffen der Ehrenmitglieder 2016; Langjährige Mitglieder tauschen sich aus Am Donnerstag, dem 25.8.2016 um 15 Uhr fand im Café  "Zum  alten Pastorat" in Brunsbüttel-Ort die Kaffeetafel für Mitglieder statt,  die 40 Jahre und mehr im Verein sind. Die Stadt wurde durch den  Bürgermeister Stefan Mohrdieck vertreten, der Bürgerverein  Brunsbüttel-Ort durch den Vorsitzenden Manfred Krause-Pohl. Als  Gäste waren mehrere Mitarbeiter des Vereins „Brunsbüttel hilft“  und dessen Vorsitzender Bernd Brandt anwesend.  Diese  berichteten von Ihrer Tätigkeit. Später las Frau Telse Hecker  plattdeutsche Gedichte und Geschichten von Emil Hecker.  Wir stellen uns vor Am 06.03.2016 wurde in der Sporthalle am Bildungszentrum die diesjährige Ehrenamtsmesse von 11:00 bis 16:00 Uhr veranstaltet. Auch der Verein für Brunsbütteler Geschichte war mit einem Stand vertreten. Thomas Schaack und Wolfgang Dugnus vertraten zuerst den  Verein, später übernahmen Johannes Wöllfert und Andreas Jacob  diese Aufgabe. Unser Stand war immer gut besetzt, was man nicht  von allen Vereinen sagen kann. Der Besuch blieb auch diesmal  hinter den Erwartungen zurück. Gegen Ende ist noch eine Person  in den Verein eingetreten.  Tagesfahrt für Mitglieder und Gäste Am 30. August 2015 unternahmen wir eine Tagesfahrt in die Kreisstadt unseres Nachbarkreises Steinburg. 20 Mitglieder  folgten der Einladung und begaben sich in Fahrgemeinschaften auf den Weg nach Itzehoe. Unser Vorstandsmitglied Rolf  Pahrmann hatte ein interessantes Programm zusammen gestellt, bei dem auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam.  Im Kreismuseum Prinzesshof erhielten wir eine exklusive Führung, in der wir darüber informiert wurden, wie das Gebäude  entstanden ist und über die Jahrhunderte genutzt wurde. Wir bedanken uns für die gute Führung bei Frau Dr. Chmielewski,  die das Museum leitet.   Im Anschluss ging es ins Restaurant, welches sich im Souterrain des Hauses befindet. Hier wurden wir gut versorgt und auf  das weitere Programm vorbereitet. Gut gestärkt führte uns der Weg dann zur Stadtkirche St. Laurentii . Hier wurden wir  von Herrn Geisler erwartet, der uns durch die Kirche und den Kreuzgang geführt hat. Auch Herr  Geisler verstand es, uns die Geschichte des Hauses lebhaft zu vermitteln, wofür wir uns  bedanken.  Nach soviel Geschichte über Itzehoe, haben wir den Tag dann bei Kaffee und Kuchen im  Kreismuseum Prinzesshof ausklingen lassen.   Sollten Sie Interesse an der Geschichte der Stadt Itzehoe haben, können wir den Besuch des  Kreismuseums und der Stadtkirche St. Laurentii nur empfehlen. Melden Sie sich vorher an, dann  erhalten Sie sicher auch eine so interessante Führung. 
                              
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